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Biographie

 

 

Krishnendu Kocheril

 

 


Krishnendu Kocheril



Geprägt durch indisch-schweizerische Herkunft die unterschiedlicher nicht sein könnten, die Auseinandersetzung und Wirkung starker Kontraste. Reisen in die zweite Heimat, welche durch einige Flugstunden zurück in die Vergangenheit führten, wo man noch am Boden von Bananenblättern ass, Wasser vom Brunnen holte und Abfall praktisch nicht existierte. Menschen lebten im Einklang mit der Natur, Kommunikation erfolgte ohne viele Worte.
Das Leben in seiner ursprünglichen Form zu kennen und gleichzeitig in der „Zivilisation“ und modernen Welt zu leben, führen zu Bildern die teilweise eine gewisse Nostalgie erkennen lassen.

Die Indische Philosophie besagt, dass alles was die Sinne wahrnehmen, Farben oder Musik aus Schwingungen bestehen, die in jedem von uns ein Bild ergeben.
In der heutigen Zeit besitzen wir Medien, die es uns erlauben durch verschiedene Techniken die Realität für unser Auge zu verändern und somit Szenerien aus unserer unmittelbaren Umgebung anders darzustellen und wahrzunehmen.

Die nachträgliche Bearbeitung mit intensiven Farben und zum Teil Bewegung während der Aufnahmen zieht sich als tragendes Element durch die Bilder. Sie öffnen Tore zur Surrealität, den Betrachter aber doch den Weg zur Realität zurückfinden lässt.
Die Hervorhebung verschiedener Einzelheiten sowie die Verwischung erkennbarer Linien lässt neue Welten entstehen.

Die Arbeiten stellen einen Versuch dar, grauer Stadtkulisse neues Leben einzuhauchen und Stimmungen wie Lebensfreude, Nostalgie und die durch seine Bewohner geprägten Quartiere zu zeigen. Sie sind eine Aufforderung genauer hinzusehen und Dinge von einer anderen Sichtweise zu betrachten.

Momentaufnahmen, einer Umgebung die sich rasch verändert und von Vergänglichkeit sowie des Wandels geprägt sind. Die Bilder sind Zeitzeugen der heutigen Zeit.

 

Biographie

Krishnendu Kocheril, 1983 in Zürich geboren, als Sohn eines Inders und einer Schweizerin. Grund- und Sekundarschule in Zürich. Seit Kindheit immer wieder Aufenthalte in zweiter Heimat Indien.

Lehre im Gastronomiebereich. Darauf folgen während fast zwei Jahren Reisen um die halbe Welt. Erste Experimentierphase und intensives Auseinandersetzen mit Fotografie sowie Entwicklungsphase eines aussergewöhnlichen und persönlichen Stils. Schwerpunkt wird auf Nachtfotografie gesetzt.

Mit Hilfe besonderer Aufnahmetechnik und zum Teil intensiver Nachbearbeitung werden Bilderwelten kreiert, in denen die Grenzen zwischen Realität und Surrealität zum Teil verschwinden, jedoch fast nie den Bezug zum Ort der Aufnahme, resp. der von Menschenauge wahrgenommenen Wirklichkeit, verlieren.

Mai – Dezember 2008, ausschliessliche Widmung der Fotografie und intensives Arbeiten an div. Kunstprojekten. Entstehungsphase der Fotoserien Zürich, Berlin und Amsterdam „Night by shooting“ sowie Teilnahme an einem Lehrgang in Digitaler Fotografie.

Neben statischer Präsentation der Bilder, erste Versuche und Annäherung in multimedialer Darstellung. Kurzfilme, live interaktive Visualperformance in Zusammenarbeit mit verschiedenen Dj’s und live Bands. Auftritte in diversen Zürcher Clubs sowie an Konzerten.

Nach grossem Erfolg an erster Ausstellung an einem Kunstmarkt, folgen weitere Projekte. Höhepunkt Photo 08, mit über 10'000 Besucher.


Bisherige Ausstellungen:

  • 2008 Wipkinger Kunstmarkt Zürich (Gruppenausstellung)
  • 2008 Gallerie Augenblick Zürich (Einzelausstellung)
  • 2008 Flussbar Unterer Letten Zürich (Einzelausstellung)
  • 2008 Galerie Kattun Zürich (Einzelausstellung)
  • 2008 Photo 08 Zürich (Gruppenausstellung)
  • 2009 Amtshaus Fünf Zürich (Einzelausstellung)
  • 2009 Flussbar Unterer Letten Zürich ( Einzelausstellung)
  • 2009 Wipkinger Kunstmarkt Zürich (Gruppenausstellung)
  • 2009 Restaurant Schipfe 16 Zürich (Einzelausstellung)
  • 2009 Kunstlauf Alte Börse Zürich (Gruppenausstellung)


Bisherige Shows:

  • 2008 Partyboot Geneve
  • 2008 Stall 6  Zürich
  • 2008 „Tonleiter“ Papierssaal
  • 2008 „Studifäscht“ Rapperswil
  • 2008 Mascotte Zürich
  • 2009 Hive „Zürich Einfach“